Musik

Djembé-Ensemble (Trommeln)

Kontakt: e.herbold-walter@kirche-suelze.de (Elke Herbold-Walter), Tel: 05051 / 2847

Wir treffen uns einmal wöchentlich, dienstags von 18 Uhr bis ca. 18.45 Uhr, im Gemeindehaus, um verschiedene Rhythmen einzustudieren. Der durchgehende Rhythmus trägt weit hinaus, und so haben uns bestimmt schon viele üben gehört.

Mittlerweile spielen wir verschiedene Rhythmen; unter anderem Kassa und Djole. An zwei weiteren wird gerade gefeilt. Gern wird auch mal experimentiert: Verschiedene Rhythmen mal ohne Notation, die Begleitung der Gitarre (Allegro) oder das ein oder andere Stück des Laudate-Chores.

Wir, das sind zur Zeit um die zehn Spielerinnen und Spieler von jung bis alt. Gerade sind viele neue, junge SpielerInnen zu uns gestoßen, die sich mit viel Ergeiz ans Üben machen. Das Üben: Neben dem teilweise schwierigeren Zusammenspiel der Stimmen, finden wir auch immer wieder Zeit mal abzuschweifen. Teilweise trägt die Trommel die Gedanken davon und dann wird wieder mal ein wenig geschnackt.

Unser erster Auftritt war anlässlich des 1. Sülzer Chorfestes 2000. Ansonsten konnte man uns bisher in Verbindung mit dem Gitarrenkreis und in den Konzerten des Laudate-Chores hören.

Die Anfänge liegen bei einem Benefiz Konzert des Nord-Deutschen Gospelchores in der Nordlandhalle in Lüneburg. Dort erlebten einige unserer heutigen Djembé-Mitglieder 1997 eine Gruppe von Frauen, die afrikanische Trommelrhythmen spielten. Diese Musik war so mitreißend, dass sich bei uns der Wunsch breit machte, dies ebenfalls zu lernen.

Während des Regionalen Gospelfestivals im Juli 1999 in Hermannsburg hörten wir eine andere Trommelgruppe. Unser alter Traum wurde wieder geweckt, und wir fragten einen der Trommler, Oliver Nagel, ob er uns Grundkenntnisse vermitteln würde. Während der folgenden Sommerferien wurde einmal pro Woche geübt. Anfangs waren wir ca. 12 Lernende, im Laufe der folgenden Monate verkleinerte sich die Gruppe. So sind aus der Anfangszeit nur noch 4 Mitglieder dabei.

Nach dem 6-wöchigen Intensivunterricht mussten wir allein zurechtkommen und suchten uns aus Trommelschulen (Literatur) und dem Internet Anregungen. Zu späterer Zeit kamen neue Mitglieder dazu, weitere Trommeln (Dundun, Sangban, Kenkeni) wurden durch die ganz Hartgesottenen zusätzlich angeschafft, und Workshops in Worpswede und Celle ergänzten unser Repertoire.

Wissenwertes über die Djembé

Die Djembé ist eine westafrikanische Holztrommel. Ursprünglich stammt sie von den Volksgruppen der Malinke und Bambara ab. Diese Volksgruppen leben im heutigen Staatsgebiet von Guinea, Mali, Burkina Faso und der Elfenbeinküste. In den letzten Jahren hat sie sich weltweit verbreitet.

Aus einem Holzstamm geschnitzt und mit Ziegenhaut bespannt, kann man auf ihr mit den Händen verschiedene Klänge erzeugen. Sie reichen vom tiefen Bass, über den mittleren Ton bis zu hohen Slap.

Zu bestimmten Anlässen gehören immer bestimmte Lieder, die sich aus mehreren Stimmen zusammensetzen. Meist werden zwei bis drei verschiedene Stimmen auf der Djembé gespielt. Untermalt werden diese durch die drei Basstrommeln, Kenkeni, Dundun und Sangban. Die Basstrommeln sind unterschiedlich groß und haben dadurch einen unterschiedlich tiefen Klang. Die Höhen werden durch eine Metallglocke erzeugt. Manchmal wird der Gesamtklang noch durch ein Solo ergänzt.

Pastor Sören Bein

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Diakonin

Sigrid Lange

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Küster

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